Die reale Gewinnchance — wann spielt sie eine Rolle?

Online Casinos
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Wir sind es inzwischen von der Werbung großer Lotterien gewohnt — nach der Erläuterung des Spiels und den Warnhinweisen folgt die Angabe der tatsächlichen Gewinnchance für den Hauptgewinn. Immer mehr Gewinnspiele sind in der gleichen Art und Weise gewillt, ihren Teilnehmern zu einem höheren Maß an Transparenz zu verhelfen. Doch unter welchen Umständen spielt diese Angabe tatsächlich eine Rolle? Wir haben uns an die Betrachtung dieser wichtigen Frage gewagt.
Kostenlose Gewinnspiele

Viele Formen von Gewinnspielen, wie sie uns und Liesen Tagen auf Messen, in Zeitschriften oder im World Wide Web begegnen, erlauben eine kostenlose Teilnahme. Dies bedeutet, dass das finanzielle Risiko des einzelnen Spielers praktisch nicht vorhanden ist. Gerade bei diesen Angeboten ist es aus diesem Grund mit einem guten Gewissen möglich, die Angabe zur Gewinnchance zu ignorieren. Zwar kann sie die eigenen Überlegungen stützen und ein Signal dafür sein, wie wahrscheinlich der Hauptgewinn am Ende ist. Doch die Teilnahme an der Auslosung muss nicht von der Fairness dieser Quote abhängig gemacht werden. Schließlich ist keine Gebühr zu entrichten, um letztlich das Gewinnspiel zu nutzen.
Die Lösung im Online Casino

Auch die großen Online Casinos sind längst dazu übergegangen, ihren Kunden die Gewinnchance transparent mitzuteilen. Für jedes einzelne Spiel ist es möglich, diesen Wert ausfindig zu machen. Dabei handelt es sich um die sogenannte Auszahlungsquote oder RTP-Quote. Sie gibt den Anteil jener Einsätze an, welcher langfristig wieder zurück in die Taschen des Spielers fließt. Um die Unterschiede zwischen den Spielen und Casinos zu erkennen, sind Vergleiche im Internet ratsam. Ein solcher Anbieter bietet einen Zugang zu einem Online Casino mit Startguthaben.

Doch was bedeutet die Quote nun in der Praxis für die Teilnahme an den Spielen? Hat ein Nutzer zwei verschiedene Spiele zur Verfügung, bei denen er sich für den Einsatz entscheiden kann, so lohnt sich der Blick auf die Quote. Spiel A schüttet 94 Prozent der gezahlten Einsätze an den Spieler aus. Gelingt es nun dem Spiel B, 96 Prozent auszuschütten, so macht dies im Laufe der Spielrunden einen wichtigen Unterschied, der in jedem Fall als Kriterium für die Wahl des Spiels herangezogen werden kann, um selbst eine durchdachte Entscheidung zu treffen.

Rechenspiele beim Lotto

Das nach wie vor beliebteste Glücksspiel in Deutschland ist die staatliche Lotterie. Inzwischen sind die winzigen Gewinnchancen praktisch legendär, die dort beobachtet werden können. So ist es einigen Mathematikern gelungen, Beispiele mit einer vergleichbaren Wahrscheinlichkeit zu entwerfen. Immer wieder wird der Hauptgewinn dabei mit dem unwahrscheinlichen Fall verglichen, dass auf dem Weg zum Kiosk ein Blitz das eigene Haupt trifft.

Doch ist es angesichts solch langer Zahlen überhaupt noch möglich, sich mit einem guten Gewissen für die Abgabe des Tippscheins zu entscheiden? In der Praxis geht es den Spielern nicht nur darum, sich schon bald keine finanziellen Sorgen mehr machen zu müssen. Wichtig ist es auf der anderen Seite, den Nervenkitzel des Spiels genießen zu können. Dieser ist wiederum nicht in direkter Form abhängig von der Gewinnchance, die dem Spieler am Ende eingeräumt werden kann. Insofern kann die Quote zwar den Boden der Tatsachen wieder ein Stück näherbringen. Auf der anderen Seite handelt es sich allerdings nicht um das entscheidende Argument, welches für oder gegen die Teilnahme sprechen würde.

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